FORGE 2021



MAPPING THE LANDSCAPE
Geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement zwischen lokalen und globalen, generischen und spezifischen Lösungen


SAVE THE DATE
8. bis 10. September 2021
Universität zu Köln

Die Konferenz ist als komplett virtuelle Veranstaltung geplant.


Organisiert vom:
Data Center for the Humanities (DCH)
Cologne Center for eHumanities (CCeH)
Institut für Digital Humanities (IDH)


Die FORGE ist eine Veranstaltungsreihe der AG Datenzentren des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. (DHd).


CALL FOR PAPERS

Deadline für Beiträge: 18.04.2021 02.05.2021, 23:59
Benachrichtigung bis 25.06.2021

Einreichung über das ConfTool: Link

Seit der letzten Ausrichtung der FORGE im Jahr 2016 hat sich die Forschungsdatenlandschaft spürbar weiterentwickelt. Die Anzahl der zugänglichen Angebote auf unterschiedlichen Ebenen, lokal und global, nimmt zu, gleichzeitig erleben wir ein Nebeneinander von Ausdifferenzierung und Kohäsion. Mit der FORGE 2021 wollen wir daher einen Ort der aktiven Verhandlung von generischen und spezifischen Perspektiven auf das Forschungsdatenmanagement (FDM) anbieten und zur Schärfung des geisteswissenschaftlichen Profils beitragen.

Ziel ist dabei ausdrücklich die aktive kritische Auseinandersetzung mit den individuellen Praktiken, Strukturen und Lösungsansätzen. Durch Bezugnahme auf die Gestaltung und Umsetzung von Angeboten, Workflows, Implementierungen, eine strukturbedingte, fachliche Kompetenzverteilung oder eine standortabhängige und/oder wissenschaftspolitische, strategische Ausrichtung einer Einrichtung, soll die eigene Positionierung zu alternativen Strukturideologien provoziert und im Diskurs ausgehandelt werden. 

Die FORGE soll somit sowohl die Möglichkeit einer Kartierung der geisteswissenschaftlichen FDM-Landschaft bieten als auch die eigene Verortung befördern. 

Aspekte und Themenbereiche, die diesen Fokus unterstützen, können z. B. sein:

  • Lokale/Globale Perspektiven auf geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement
  • Generische/Fachspezifische Perspektiven auf geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement
  • Erfahrungsberichte oder Systemvorführungen zur Integration von Diensten technischer und/oder organisatorischer Natur
  • Gibt es überhaupt fachspezifisches Forschungsdatenmanagement und wenn ja, wie unterscheidet es sich zu generischen Lösungen?
  • Strukturen in der FDM-Beratung und -Begleitung sowie ihre Bedingungen
  • Verankerung von Forschungsdatenmanagement an Standorten – reale und ideale Perspektiven
  • Netzwerke, Initiativen und Organisationen – wie lassen sich übergreifende Strukturen auf lokale Anforderungsprofile anwenden?
  • Welche Herausforderungen bringen (teil-)generische, übergreifende Lösungen für den Einsatz am Standort?

Über das Kernthema hinaus können zur Konferenz Beiträge zu allen relevanten Themen aus dem Bereich Forschungsdaten und insbesondere der FDM-Praxis in den Geisteswissenschaften eingereicht werden. Wir begrüßen ausdrücklich auch dem Konferenzthema nahe Beiträge aus den Sozialwissenschaften und der Bildungsforschung. 

Die Konferenzsprache ist Deutsch, es können aber auch Beiträge auf Englisch eingereicht werden.

Es sind drei Arten von Konferenzbeiträgen möglich:

Workshops
Einreichung eines Abstracts (800–1000 Wörter)
Ein Workshop dauert min. 1,5h und max. 3h. Die Workshops können in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt werden.

Vortrag
Einreichung eines Abstracts (800–1000 Wörter)
Für die einzelnen Vorträge sind 20 Minuten Präsentationszeit und 10 Minuten Diskussionszeit vorgesehen.

Poster
Einreichung eines Abstracts (500–750 Wörter)
Die Poster werden im Rahmen einer (virtuellen) Postersession auf der Konferenz präsentiert. Es wird erwartet, dass min. ein*er der Autor*innen während der Postersession zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung steht

Jedes Abstract muss vorweg zusätzlich eine kurze Zusammenfassung von 150–200 Wörtern enthalten. Die Abstracts sind unter Berücksichtigung folgender Formatvorgaben ausschließlich über das ConfTool (Link) einzusenden.

Wir bitten, die hier zur Verfügung gestellte Formatvorlage zu verwenden:

  • Dateiformat: (anonymisierte) PDF-Datei 
  • Schriftart: Arial, Schriftgröße: 11
  • Zitierstil: The Chicago Manual of Style, 17. Edition (https://doi.org/10.7208/cmos17), als Citation Quick Guide hier abrufbar.

Die Frist für die Einreichung von Abstracts läuft am 02.05.2021 ab. Die Begutachtung erfolgt im „double blind“-Verfahren anonym durch das Programmkomitee, aus der PDF-Datei darf daher die Autor*innenschaft nicht direkt hervorgehen. Eine Benachrichtigung darüber, ob der Beitrag angenommen wurde, wird bis spätestens 25.06.2021 versandt. Eine Veröffentlichung in einem Book of Abstracts ist geplant. 

Rückfragen richten Sie bitte per E-Mail an die folgende Adresse: 

forge2021-info@uni-koeln.de 


VORLÄUFIGES PROGRAMM

Sechs Einzelsektionen mit je drei Vorträgen und eine Postersektion werden das gesamte Spektrum des Konferenzthemas abdecken. Dem Kernprogramm vorgeschaltet sind halbtägige Workshops.

Mittwoch
08.09.2021
Donnerstag
09.09.2021
Freitag
10.09.2021
9.00–10.30Sektion 1Sektion 4
10.30–11.00
11.00–12.30Sektion 2Podiumsdiskussion
12.30–14.00
14.00–15.30Workshopsektion 1Sektion 3Sektion 5
15.30–16.00
16.00–17.30Workshopsektion 2PostersektionSektion 6
Ab 19.00KonferenzeröffnungAbendveranstaltung


PROGRAMMKOMITEE

Fabian Cremer
Alexander Czmiel
Dr.’in Lisa Dieckmann
Dr. Jens Dierkes
Prof. Dr. Øyvind Eide
Monika Linne
Dr.’in Brigitte Mathiak
Dr.’in Katrin Moeller
Prof.’in Dr. rer. nat. Heike Neuroth
Dr. Hagen Peukert
Dr. Nils Reiter
Prof. Dr. Patrick Sahle
Dr. Thomas Schmidt
Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer
Dr.’in Iris Vogel
Dr. Kai Wörner
Dr.’in Ulrike Wuttke
Thorsten Wübbena


KÖLNER ORGANISATIONSKOMITEE

Vorsitz:
Prof. Dr. Øyvind Eide
Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer

Mitglieder:
Jonathan Blumtritt
Patrick Helling
Elisabeth Mollenhauer
Dr. Claes Neuefeind
Felix Rau
Julia Sorouri